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Umwelt und Wirtschaft

Unsere Umwelt ist wertvoll und schützenswert!

  • Eine saubere Umwelt bestimmt unsere Lebensqualität: Bonn, die Stadt mit dem Sitz des UN-Klimasekretariats muss beim Klimaschutz vorbildhaft konsequente Schritte gehen. Diesbezüglich sollte die Kommunalverwaltung ein ökologisch, ökonomisch und ganzheitlich optimiertes Gesamtkonzept erstellen. Dazu gehören sowohl die Förderung von Energieeinsparung und der Einsatz erneuerbarer Energien wie Photovoltaik, Solarthermie und Biogas im privaten und öffentlichen Sektor als auch Förderprogramme zur energetischen Sanierung von privaten und kommunalen Gebäuden in Bonn.
  • Fahrrad fahren senkt den CO2-Ausstoß: Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Fortbewegungsmittel. Daher sollten in Bonn Aktionen gestartet werden, die die PKW-Fahrer dazu auffordern das Auto bei Kurzstrecken stehen zu lassen. Wenn ein Bonner Bürger mit dem Fahrrad pro Tag 20 Kilometer Arbeitsweg zurücklegt, sparen wir alle bei einem Durchschnittsverbrauch von 10 Litern auf 100 Kilometer rund 800 Kilogramm CO2 im Jahr. Zudem hält Fahrradfahren fit. Öffentliche Einrichtungen und private Betriebe sollten ihre Mitarbeiter aufklären und sie zu einem „Bike-Day einmal im Monat" motivieren.
  • Zeitung lesen in Bus und Bahn macht schlau: Auch Bus und Bahn fahren spart CO2. Daher sollte das Jobticket für Mitarbeiter von Verwaltung und Unternehmen attraktiver gestaltet und unbürokratischer vertrieben werden.
  • Ökostrom fördern: Alle öffentlichen Gebäude sollten mit Naturstrom versorgt werden.
  • Bio-Produkte aus der Region helfen dem Klimaschutz: Verbraucher sollten durch diverse Aktionen über Klimaschutz und Energiesparmaßnahmen besser informiert werden. Eine Aufrufaktion wäre z.B. biologisch erzeugte Lebensmittel aus unserer Region zu kaufen, da lange Transportwege überflüssige Emissionen verursachen.

Bonn muss wirtschaftlich stark bleiben!

  • Bonn ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort: Damit dies so bleibt, ist es wichtig, bestehende Wirtschaftzweige wie Telekommunikation, IT, Logistik und Solartechnik sowie die Gesundheits- und Immobilienwirtschaft zu pflegen und einige neu anzusiedeln. Dafür brauchen wir ein investorenfreundliches Klima in Bonn. Zudem müssen kleine und mittelständische Unternehmen gezielt gefördert werden, denn letztendlich tragen sie maßgeblich zur Wirtschaftskraft bei und sie schaffen und sichern Arbeitsplätze. Daher fordern wir verstärkt die Förderung von Existenzgründungen sowie die Schaffung eines Gründungs-, Innovations- und Technologiezentrums. Dem Amt für Wirtschaftsförderung fällt hierbei eine wichtige Rolle zu. Denn es muss dieses Projekt begleiten und Gründern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ebenso muss die Entwicklung und der Ausbau des Wirtschaftssektors Tourismus- und Kongresswesen unterstützt werden. Das neu entstandene World Congress Center setzt hier wichtige Maßstäbe.
  • Standortmarketing optimieren: Um Bonns Internationalität ausbauen und gut vermarkten zu können, ist ein konzeptionell effizientes Standortmarketing notwendig. Die Wirtschaftsförderung ist hierbei gefordert, mit diversen Wissenschaftseinrichtungen und anderen Wirtschaftsförderungen in der Region zu kooperieren. Denn heutzutage sind Kommunen nur konkurrenzfähig, wenn sie strukturell in Wirtschaftsregionen mit optimalen Voraussetzungen eingebettet sind. Für dieses wichtige Projekt müssen seitens der Kommune EU-Fördermittel eingeworben werden.
  • Die Wirtschaft muss mehr Verantwortung übernehmen: Bonner Unternehmen müssen gemeinsam mit der Stadt Bonn, der Bundesagentur für Arbeit und der ARGE, sowie der IHK nachhaltige Programme zur Beseitigung der Erwerbslosigkeit entwickeln. Betroffen sind meist Jugendliche mit schlechten Schulabschlüssen oder ohne Schulabschlüsse, Arbeitslose mit Migrationshintergrund sowie Langzeitarbeitslose. Ziel der Politik muss aber auch sein, bestehende Arbeitsplätze zu sichern.
  • Bonn und UN – eine gute Partnerschaft: Bonn ist Standort von derzeit 19 UN-Organisationen mit den Schwerpunkten Umwelt, Gesundheit und Bildung. Mehr als 650 Mitarbeiter sind im UN-Campus tätig. Ein systematischer Ausbau dieser internationalen Struktur sollte politisch vorangetrieben werden. Dafür müssen aber auch optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dies wäre z.B. die Förderung von Mehrsprachigkeit in der Stadtverwaltung, um in Zukunft kompetente Anlaufstellen gewährleisten zu können.

Bonn ist gut als Wissenschaftsstandort mit internationaler Ausrichtung!

  • Moderne Lehre und Forschung bestimmen die Zukunft unserer Stadt mit: Mit rund 28.000 Studierenden - davon 4.000 aus dem Ausland - und etwa 500 Professoren zählt die Universität Bonn zu den großen Traditionshochschulen in Deutschland. Sie ist eine moderne Forschungsuniversität mit starker internationaler Ausrichtung. Die Stadt Bonn ist gefordert, enger mit der Uni zusammenzuarbeiten, um von ihrer wissenschaftlichen Kompetenz besseren Nutzen für kommunale Belange ziehen zu können. Auch sollte es ein kommunales Anliegen sein, den weiteren Ausbau von Forschungseinrichtungen voranzutreiben, sowie nationale und internationale Forscher nach Bonn zu holen. Durch eine stetige Kooperation zwischen der Bonner Wirtschaftsförderung, der Universität mit ihren Fakultäten, der IHK und Bonner Unternehmen sind Existenzgründungen aus dem Hochschulbereich zu fördern. Hierzu empfehlen wir die Gründung eines Startcenters für Existenzgründer.
  • Studieren in Bonn attraktiv gestalten: Der Ausbau von günstigem und bedarfsgerechtem Wohnraum in der Nähe universitärer Einrichtungen muss vorangebracht werden. Ausreichende und sichere Fahrradabstellplätze in der Nähe von Hochschuleinrichtungen, an den Bus- und Bahnhaltestellen sollen errichtet werden.
  • Wissenserwerb darf nicht verhindert werden: Der ungehinderte Zugang zu Bildung und Wissen sollte ein Grundrecht für alle Menschen sein. Eine allgemeine Erhebung von Studiengebühren stellt für viele Menschen ein Hindernis dar. Daher fordern wir für finanziell schwach situierte Studenten die drastische Senkung der Semesterbeiträge von 500 Euro pro Semester. Vor allem fordern wir eine Unterstützungskasse für bedürftige ausländische Studierende aus Nicht-EU-Ländern. Denn im Schnitt müssen diese mit einem deutlich geringeren Budget zurechtkommen als ihre deutschen Kommilitonen: Nach Angaben des Deutschen Studentenwerks haben sie mit 630 Euro im Monat fast 140 Euro weniger zur Verfügung.