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BIG-Gruppe Pressemitteilung vom 26.05.2011

BIG-Gruppe fordert einen Migrantenförderplan für die Verwaltung

Im „Integrationskonzept der Bundesstadt Bonn“ (2009) ist die Interkulturelle Öffnung der Verwaltung eines von sechs Handlungsfeldern. Der Anteil an kultureller Vielfalt in der Verwaltung, d.h. von Menschen mit Migrationshintergrund, ist bei weitem nicht repräsentativ für die Zusammensetzung der Bonner Bevölkerung. Besonders in Führungspositionen sind Verwaltungsmitarbeiter mit Migrationshintergrund deutlich unterrepräsentiert: Von 1.381 Beamten verfügen 35 über einen Migrationshintergrund (2,5 %). Unter den 613 Beamten im mittleren Dienst befinden sich 21 Verwaltungsmitarbeiter mit Migrationshintergrund (3,43%) und im gehobenen Dienst sind es 12 von 618 Verwaltungsmitarbeitern (1,94%). Völlig unterrepräsentiert sind die Beamten mit Migrationshintergrund im höheren Dienst: insgesamt 150 Beamten im höheren Dienst verfügen lediglich 2 über einen Migrationshintergrund, das entspricht einem Anteil von 1,5%.

In einer internationalen Stadt, in der der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund ca. 24 % beträgt (Statistikstelle der Stadt Bonn), die als Unterzeichner der Charta der Vielfalt die kulturelle Vielfalt als ein Potenzial für sich entdeckt hat und im Rahmen der Inklusionsbemühungen Chancengleichheit ermöglichen möchte, müssen diese Zahlen der Bürgerstruktur Bonns entsprechend gesteigert werden.

Der Antrag umfasst die folgenden Forderungen:

-          Verankerung im Personalmanagement

-          Klare Zielsetzung: Von der Zielsetzung, die kulturelle Bevölkerungsstruktur im Personal widerzuspiegeln, sind mittelfristige Ziele abzuleiten.

-          Controlling: einmal jährlich verfasster Bericht über den Prozess der Interkulturellen Öffnung (Umsetzung, Erfolge, Schwierigkeiten)

-          Migrantenförderplan: Es wird ein Migrantenförderplan erstellt, um die Zahl von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund sowohl in der Breite (Arbeitsbereiche) als auch der Tiefe (Hierarchie) der Verwaltung zu erhöhen. Der Plan berücksichtigt unter anderem folgende zwei Themenstellungen:

1. Bedarfsermittlung: In welchen Arbeitsbereichen können Mehrsprachigkeit und Interkulturelle Kompetenz als Potenzial genutzt werden? Wie bedarfsgerecht ist das vorhandene Angebot an Mehrsprachigkeit und Interkultureller Kompetenz? Erfolgt eine Berücksichtigung der Ergebnisse in den Einstellungsverfahren (d.h. Ausschreibung, Anforderungsprofile, Einstellungstest)?

2. Weiterqualifizierung: Vorhandene Verwaltungsmitarbeiter mit Migrationshintergrund werden gezielt geschult, um ihnen den Aufstieg in Führungspositionen zu erleichtern.


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